EZA - Kreis
Monika Wenger
Lektorin, Leitung EZA-IKreis
Mail: m.wenger@evang-liesing.at
Seit 1984 widmet unsere Pfarrgemeinde 30 % jeder für die eigene Gemeinde bestimmte Sonntagskollekten einem geprüften und ausgewählten Hilfsprojekt der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) der Kirche oder einer kirchennahen Organisation. So kamen unsere Spenden in den letzten Jahren u.a. Brot für die Welt, der Diakonie Katastrophenhilfe, der Kindernothilfe, dem Evangelischen Arbeitskreis für Weltmission, der Lutherischen Weltmission und dem Entwicklungshilfeklub zugute.
Aktuell (September 2025 bis August 2026) unterstützen wir das Projekt
Unser neues EZA/Sozialprojekt 2026/2027
Feed with Love – Mit Liebe ernähren
Wir haben uns heuer für ein vulnerables Projekt im Libanon entschieden. Die Organisation Glowing ist noch in Gründung, der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen, welche zur Flucht gezwungen wurden.
Seit Kriegsbeginn bereiten Pfarrerin Linda Macktaby und ihr Team fast täglich Sandwiches für Vertriebene in Beirut zu. Die Menschen flohen vor den Angriffen im Südlibanon und der Bekaa-Ebene und leben nun auf der Straße, in Notunterkünften oder Zelten. Die ohnehin schwere Wirtschaftskrise im Libanon verschärft ihre Not: Arbeitsplätze fehlen, und viele Familien besitzen kaum mehr als ihre Kleidung.
Das Projekt ist vollständig auf Spenden angewiesen. Je nach Unterstützung werden wöchentlich an fünf bis sechs Tagen 200 bis 500 Sandwiches verteilt. Besonders schutzbedürftig sind die rund 370.000 geflüchteten Kinder.
Die Mahlzeiten werden von jungen, staatenlosen Frauen und Männern zubereitet, die früher in einem Heim von Pfarrerin Macktaby lebten. Da sie keine Ausweispapiere besitzen, haben sie kaum Zugang zum Arbeitsmarkt. Durch ihre Mitarbeit erhalten sie eine Perspektive, ihren Lebensunterhalt und ein Leben in Würde.
Im vergangenen Jahr wurden für nser EZA-Projekt "Wieder halt finden" € 3.237,97 gespendet. Vielen herzlichen Dank dafür!
Projekte die unsere Gemeinde bereits unterstützt hat:
2025/2026 „Wieder Halt finden“ – Hilfe für Straßenkinder in Guatemala
In Guatemala-Stadt leben viele Kinder auf der Straße – sie sind vor Armut, Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch geflohen. Ihr Alltag ist geprägt von Angst, Hunger, Drogen und Kriminalität. Die Organisation Mojoca, eine Bewegung ehemaliger Straßenkinder, kümmert sich mit großem Einfühlungsvermögen und Geduld um diese Kinder. Die engagierten Sozialarbeiterinnen bauen über Zeit Vertrauen auf und werden zu wichtigen Bezugspersonen. Die Kinder können regelmäßig das Betreuungszentrum besuchen.
- 2024/2025 "Amber Med" (ambulant-medizinische Versorgung, soziale Beratung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Versicherungsschutz) - Immer wieder fallen Menschen durch die Lücken des Sozialnetzes und sind ohne Versicherungsschutz. Viele dieser Personen können für Krankenbehandlung und Medikamente keine finanziellen Mittel aufbringen. AmberMed stellt unversicherten Menschen, die sich dauerhaft in Österreich aufhalten, medizinische Versorgung kostenfrei zur Verfügung.
2023/2024 "Schulbildung schafft Chancen" - Im Kosovo leben viele Menschen in Armut. Für Kinder ist die Chance auf Bildung zugleich die Chance auf ein besseres Leben. Im Sozialzentrum unserer Partnerorganisation Hareja erhalten Kinder aus ärmeren Familien im Sozialzentrum nachschulische Lernhilfe.
- 2022/23: "Wir können alles sein - Sexuelle und reproduktive Gesundheit für Mädchen und Frauen in Sambia" (Projekt: 366 des Entwicklungshilfeklubs) Mädchen und jungen Frauen in Sambia erhalten Hilfe und Unterstützung, um ihnen so die Grundvoraussetzungen zu einem selbstbestimmten Leben zu verschaffen.
- 2021/22: "Kimaschutzkinder" (Projekt: 342 Entwicklungshilfeklub). - Kinder werden in der Schule für die Erhaltung Amazonaswäldern Boliviens sensibilsisiert und Aufforstungsprojekte am Schulgelände unterstützt.
- 2019/21: "Unterstützung für Mütter, Schwangere und Neugeborene im Libanon" ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit (EZA)
- 2018/19: „Diakonie-Farm im Kosovo" von Brot für die Welt: Der Kosovo steht vor vielen ungelösten politischen, sozialen und witschaftlichen Problemen. "Brot für die Welt" hilft lokalen Partnerorganisationen, Zukunftsperspektiven zu schaffen. In den nächsten drei Jahren werden 180 Menschen mit körperlicher oder intellektueller Behinderung praxisnah ausgebildet, um selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können.
- 2017/18: „Wohnen und Lernen für Kinder mit Behinderung in Simbabwe" ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit (EZA)
- 2016/17: „Gemeinsam wachsen. Gemüseanbau und Ernährungsberatung für Kleinbäuerinnen in Ruanda" (Entwicklungshilfeklub) weitergegeben, das Frauen bei der Ernährung ihrer Familien nachhaltig unterstützt und deren Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein stärkt.
Wenn Sie Interesse haben, bei uns mitzumachen, melden Sie sich gerne.
Ihre/eure Monika Wenger